Stromverbrauch, Wärmepumpe und E-Auto
Der Jahresstromverbrauch zeigt, wie viel Strom im Gebäude tatsächlich gebraucht wird. Eine vorhandene oder geplante Wärmepumpe und ein E-Auto verändern die Bewertung, weil mehr Energie direkt im Haus genutzt werden kann. Genau deshalb werden diese Punkte nicht als Randnotiz behandelt.
Speicherwunsch realistisch einordnen
Ein Speicher kann sinnvoll sein, muss aber zum Verbrauch, zur PV-Leistung und zum Tagesprofil passen. Im Potentialcheck wird der Wunsch nach einem Speicher deshalb technisch eingeordnet. Verkauft wird damit noch nichts. Das kommt später, wenn die Zahlen belastbar sind.
Dachfotos und Zählerkastenfoto
Dachfotos aus mehreren Blickrichtungen helfen, Hindernisse, Dachflächen und grobe Verschattung zu erkennen. Ein Zählerkastenfoto zeigt, ob die elektrische Ausgangslage eher einfach wirkt oder ob der Verteiler genauer geprüft werden muss. Beides ersetzt keine Vor-Ort-Prüfung, macht die erste Einschätzung aber deutlich besser.
Potenzialklasse hoch, mittel oder niedrig
Die Potenzialklasse fasst die Eingaben zusammen. Hoch bedeutet: Die Eckdaten sprechen grundsätzlich für eine nähere Prüfung. Mittel bedeutet: Es gibt nutzbare Ansätze, aber auch offene Punkte. Niedrig bedeutet: Dach, Verschattung, Verbrauch oder technische Ausgangslage brauchen besondere Vorsicht.
Klare Grenzen der Vorprüfung
Der PV-Potentialcheck ist keine Detailplanung, keine Statikprüfung, keine Netzprüfung und kein verbindliches Angebot. Er zeigt, ob ein technischer Dachcheck Sinn ergibt und welche Punkte dort genauer angesehen werden sollten.
Für wen der Potentialcheck gedacht ist
Der Check ist für private Gebäude, Betriebe und landwirtschaftliche Objekte in Oberalm, Hallein, Salzburg und Umgebung gedacht. Besonders hilfreich ist er, wenn noch unklar ist, ob Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto in die PV-Planung einbezogen werden sollen.